BIKETOUR zum GUINCHO – BEACH

Good morning Lisbon

6.30 Uhr klingelt der Wecker und draußen geht langsam aber sicher die Sonne auf. Samstag, 23°C – Strand, Strand, Strand! Der erste Gang geht allerdings immer erst zur Kaffeemaschine, denn „so früh“ aufzustehen sind wir nach 6 Wochen Lissabon gar nicht mehr gewohnt. Handtuch, Sonnencreme – und brille, Snacks und Wasser in den Rucksack und los gehts zu ‚Cais do Sodré‘, wo unser Zug Richtung ‚Cascais‘ fährt. Nach 40 Minuten  entlang der Küste endet die Fahrt. Meistens bekommt man nicht wirklich mit, wann und wo man aussteigen muss, weil es entweder nirgends steht oder nur auf portugiesisch durchgesprochen wird. Die Fahrt kostet 2,60 Eur, aber so genau kann ich das gar nicht sagen…

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Der Fahrradverleih ist direkt auf der gegenüberliegenden Seite des Bahnhofs in einer kleinen Bude. Kristina hatte mal im Internet gelesen, dass man sich dort Fährrader kostenlos ausleihen kann, doch ist das seit 2017 nicht mehr so. 3,90 EUR bezahlt man hier für den ganzen Tag und bekommt ein recht gutes Fahrrad (wenn man quietschende Bremsen mag). Trotz fehlender Gangschaltung kann man die Strecke wirklich entspannt fahren. Nach unserem Frühstück am Meer (Boca do Inferno ist der perfekte Platz mit Meerblick) sind wir die 10km – Strecke Richtung Guinco- Beach losgeradelt.

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Not summer ready

Die Strecke ließ sich echt gut fahren und die 6km – Marke war schnell erreicht. Wir, als Kaffeesüchtige, wollte unbedingt auf dem Weg anhalten und bei dem schönen Ausblick aufs Meer einen Café con leite trinken. Allerdings war entweder das Gebäude verlassen, noch nicht ’summerready‘ oder einfach noch nicht geöffnet. Erst am Guincho- Beach haben wir in einem Hotel zwei schicke Plastikbecher mit auf den Weg bekommen und den Kaffee dann mit Blick auf ‚Cabo da Roca‘, dem westlichsten Punkt von Europa, getrunken. Auch nicht schlecht! Bin mal gespannt, ob die Portugiesen im Sommer eher öffnen… Aber generell sind dort nur eine überschaubare Anzahl an Restaurants und Hotels. Manchmal wirkt Portugal eben noch ziemlich unberührt…

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Ach Guincho Beach

Der Guinco Beach sieht so geil aus! Ehrlich! Ein riesengroßer Sandstrand von Felsen umgeben mit vielen hohen Wellen… aber leider viel zu viel Wind! Er kommt direkt vom offenen Meer und bläst einfach die ganze Zeit nur da rum. Im Bikini dort zu liegen war echt eine kleine Herausforderung. Aber im März im Bikini an einem europäischen Strand zu liegen ist schon ganz in Ordnung. Ich bin sogar braun geworden 🙂 Aber dann meinte der Wind, er müsste unbedingt übertreiben und wir sind weitergeradelt…

Ok, und jetzt kommts… Kristina und ich schieben unsere Fahrräder wieder zur Straße und dann ich sehe dieses Mädchen, das mir sofort bekannt vorkam. Ich frage sie, ob sie auch Laura heißt und ihr Blick war einfach mal so witzig! Wir kennen uns eigentlich nur vom Hörensagen aus einem kleinen Dorf in Rheinland- Pfalz, wo meine Tante wohnt und haben vor kurzer Zeit mal bei Facebook geschrieben, weil wir beide Erasmusstudenten sind. Das wars und dann treffen wir uns zufällog 40km von Lissabon. Ich find sowas immer lustig 😀

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Back to Cascais

Irgendwann habe ich nichts mehr gehört, außer den Wind in meinen Ohren und wir haben uns für die Rückfahrt entschieden. Je näher wir Cascais und somit der Bucht kamen, desto wärmer und unwindiger wurd es. Beim fahren sind wir dann also auch nochmal richtig braun geworden 🙂 In Cascais gibt es einen kleinen süßen Hafen, wo wir uns dann mit einem Eis hingesetzt haben und den Menschen zugeguckt haben. Bei dem schönen Wetter war es da auch ordentlich voll und bei ein bisschen Live-Musik im Hintergrund, konnte man es da echt gut aushalten. Als die Sonne langsam unterging sind wir dann wieder mit dem Zug nach Hause und haben den leckersten Salat mit Kristinas „Special Bread“ gegessen.

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