Do What You Love – Egal was die Anderen sagen

… schmeiß die Sorgen einfach über Bord.

Mittlerweile stehe ich richtig hinter YAYASTUDIOS und möchte, dass ganz viele Menschen meine Arbeit sehen und wissen was ich den ganzen Tag lang mache. Ich möchte noch so viel mehr Menschen da draußen mit schönen Erinnerungen glücklich machen, unterschiedliche Geschichten hören, neue Menschen kennenlernen und so viele Erfahrungen machen, wie es nur geht.  Das war nicht immer so. Ich wollte zwar Erfahrungen machen, aber es sollte möglichst keiner mitbekommen. Meine Fotos haben mich noch nicht so richtig überzeugt und war nie wirklich zufrieden. Irgendwie fehlte einfach noch das gewisse Etwas. Obwohl ich nicht wirklich schüchtern bin, bin ich manchmal richtig schüchtern und traue mich einfach nicht, zu zeigen was ich mache. Was denken die anderen darüber? Ist es wohl gut genug? Soooooo dumm, so unendlich dumm. Aber ich musste das erst lernen und positive thinking hin oder her, ich war einfach noch nicht bereit es zu verbreiten und stolz auf das zu sein, was ich mache. Ich meine, ich hätte ja selbst nie geglaubt, dass es eines Tages mal so weit wäre meine eigene kleine Firma zu vermarkten, aber ich studiere nunmal seit zwei Jahren Marketing und muss jetzt auch langsam mal damit anfangen. Wäre ja sonst echt peinlich…

Meine liebe Gastfamilie hat mich vom ersten Moment immer unterstützt und gesagt, wie unendlich glücklich sie über jeden festgehaltenen Moment von mir sind und dass ich einfach das Talent hätte. Sie haben immer an mich geglaubt und mich motiviert weiterzumachen. Nur so ist YAYASTUDIOS ja auch erst entstanden. Auch Carina, meine allerbeste Freundin, die mich immer und jeden Tag motiviert und so viel geholfen hat YAYASTUDIOS aufzubauen und es auch heute noch tut. Lange hatte ich das Gefühl von Anderen nicht wirklich ernst genommen zu werden, nur belächelt und vor allem ausgenutzt zu werden. Gerade auch von „Freunden“. Aber meine Lissabon- Mädels und viele von der Uni helfen mir immer so sehr, wenn es um Social Media geht und haben mir immer ihre positive Zustimmung gegeben. Immer. Dieses kleine Like, das gar nicht so wichtig erscheint, aber eben doch so super wichtig ist. In Lissabon habe ich viel Zeit mit YAYASTUDIOS verbracht und Einiges aufbauen können. Endlich hatte ich es geschafft mein Denken zu ändern und einfach zu machen, was mir so Spaß macht. Außerdem gefallen mir meine Fotos mittlerweile auch wirklich gut. Dass ich noch viel üben und lernen muss weiß ich, aber es wird nur klappen, wenn ich mich nicht weiter verstecke und offen mit allen teile was ich mache.

Schon immer habe ich gerne Fotos gemacht und irgendwas ist in meinen Augen, dass ich vieles anders sehe und wahrnehme. Wenn mir jemand ein Foto gibt, kann ich dieses Foto mit Hilfe von einem Blatt Papier und einem Stift kopieren und es sieht danach gar nicht mal so scheiße aus. Mir macht es auch nichts aus, die schwere Kamera den ganzen Tag mit mir rumzuschleppen oder jedes Mal anzuhalten, wenn ich ein Motiv sehe. Manchmal sitze ich im Auto als Beifahrerin und würde am Liebsten auf die Bremse treten und anhalten, weil ich eine schöne Location sehe. So ist es halt und ich glaube, dass ich dazu einfach stehen kann. Ich mag es, wenn alles schön aussieht und Menschen vor Freude lachen und einfach Spaß haben. Warum auch nicht?! Ich bin der Meinung, dass man es ruhig zeigen kann und ich hoffe auf viele weitere lachende Gesichter in meinem Leben und vor meiner Kamera.

Ich hatte das große Glück die Fotografinnen Marina Scholze, Frau Herz (Alex) und Laura Elena persönlich bei Starbucks in Lissabon kennenzulernen und ich würde behaupten, dass es seitdem klick gemacht hat. Sie haben mir einfach klar gemacht, dass die Menschen so oder so reden und urteilen, aber so lange man selbst glücklich ist und man das tut, was man selbst für richtig hält, alles andere egal sein kann. Es klingt so logisch, aber ich habe mir immer zu viele Sorgen um das Wohlergehen der Anderen gemacht. Haha, ich mache es immer noch, aber ich kann schon viel besser damit umgehen. Man kann es nie allen recht machen und das habe ich endlich erkannt. Marina und Alex haben mir bei diesem kurzen Treffen so viel mit auf den Weg gegeben und bin dafür so unendlich dankbar. Ein bisschen ärgere ich mich, dass ich es nicht schon so viel eher erkannt habe. Wer weiß, wo ich dann jetzt schon wäre… aber dafür kann ich jetzt ungehemmt loslegen.

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4 Comments

  1. Meine liebe Laura,

    ich weiß noch wie mit Papas Spiegelreflexkamera alles angefangen hat. Wir Fotos am Wehr, an der Lenne und in meinem Zimmer gemacht haben.
    Du bist immer am Ball geblieben, irgendwann kam deine eigene Spiegelreflexkamera und die Fotos wurden immer besser!
    Du kannst wahnsinnig stolz auf das sein, was du dir abgebaut hast und wie vielen Menschen du mit deinen Fotos ein Lächeln ins Gesicht zauberst (inklusive mir ;))

    Ganz liebe Grüße aus Fuerteventura! :*

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